Sicherheitsübung von EWF und DLRG

Am 23. Juli trafen sich Mitglieder der Erlanger Wanderrudergesellschaft Franken e.V. mit den Nachbarn DLRG Erlangen zu einer gemeinsamen Sicherheitsübung. Beide Seiten profitierten sehr von der Übung mit typischen Szenarien, die im Ruderbetrieb auftreten können.

Bei guter Beteiligung lernten die Ruderinnen und Ruderer die Rettungsmittel der DLRG kennen und stellten umgekehrt die Besonderheiten im Umgang mit bei Ruderbooten vor. Auf dem Wasser wurden verschiedene Szeraien durchgespielt: das Retten einer Person aus dem Ruderboot, das Verhalten bei vollgeschlagenem Boot und die Hilfeleistung am Einer. Zuletzt übten einige Mitglieder das Wiedereinsteigen in den gekenterten Einer.

Personen in der Fahrzeughalle bekommen Rettungsmittel erklärt
Zunächst stellten die DLRG-Freiwilligen die Rettungsmittel der Wasserrettung vor.
DLRG-Miktglieder bekommen in der Bootshalle Ruderboote erklärt.
Nachdem den Rettungskräften die Abläufe im Bootshaus und das Bootsmaterial erklärt wurde, …
DLRG-Retterinnen setzen sich in ein Ruderboot
… konnten sie auf einer kleinen Runde durch das Hafenbecken selber einen kleinen Einblick in das Rudern gewinnen.
DLRG-Rettende fahren mit dem Motorschlauchboot seitlich an ein Ruderboot heran, um eine bewisslise Person zui retten.
Erstes Szenario: Rettung einer kollabierten Person im Mannschaftsboot.
Das Ansteuern mit dem Motorboot ist wegen der Ausleger durchaus eine Herausforderung. Verschiedene Varianten mit Motorboot, Rettungsbrett und Rettungsschwimmer wurden getestet.
Das Ansteuern mit dem Motorboot ist wegen der Ausleger durchaus eine Herausforderung. Verschiedene Varianten mit Motorboot, Rettungsbrett und Rettungsschwimmer wurden getestet.
Ein Rettungsdummy soll von einem Ruderboot geborgen werden. Dazu halten zwei Rudernde den Dummy und ein DLRG-Boot nähert sich vorsichtig.
Mit einem 90 kg-Dummy gestaltete sich die Bergung nochmal deutlich schwerfälliger.
EIn Ruderboot ist mit Wasser vollgeschlagen und ist halb versunken.
Zweites Szenario: Vollgeschlagenes Mannschaftsboot. Die Bootsbesatzung bleibt möglichst im Boot und behält Ruhe!
EIn vollgeschlagenes Ruderboot schwimmt knapp unter der Wasseroberfläche. Die Besatzung kann gerade noch rudern.
Mit zusätzlichen Auftriebskörpern blieb das Boot durchaus noch ruderbar.
Ruderbesatzung steht im sinkenden Ruderboot auf
Wer dann aufsteht, drückt das Boot nach unten – Archimedes hatte recht! Im Boot zu bleiben wäre nicht mehr möglich.
Person sitzt zusammengesunken auf einem schmalen Rudereiner. Ein DLRG-Boot nähert sich vom Bug her.
Drittes Szenario: Eine kollabierte Person muss vom Einer gerettet werden.
Die zu rettende Person im Rudereiner fällt ins Wasser, als das DLRG-Boot das Ruderboot berührt.
„Das Boot ist ganz schön kipplig, da müssen wir besser aufpassen.“
Zwei Rudereiner fahren vorsichtig nahe aneinander heran
Aufgabenstellung: „Wie kann ich einem anderen Einer Hilfestellung geben und abschleppen?“
Kind zieht sich aus dem Wasser in einen Rudereiner und hält dabei das Gleichgewicht
Bei der abschließenden Einsteigeübung zeigten sich die Jüngsten am geschicktesten …
Einsteigeübung in den Rudereiner
… und einige der Erwachsenen übten fleißlich und erfolgreich..

Bildquellen

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