Drei Boote, viel Wetter und gute Stimmung auf der Schlei

Nach den guten Erfahrungen und der großen Begeisterung bei der Schlei-Fahrt 2025 war schnell klar: Das machen wir wieder. Also wurde für 2026 gleich die nächste Fahrt geplant.

Damit wir wieder mit den dänischen Inriggern unterwegs sein konnten, besuchte Jan im Frühjahr eigens den Langtur-Styrmand-Kurs des Deutschen Ruderverbandes in Ratzeburg. So konnten wir zwei Boote beim dänischen Slesvig Roklub ausleihen; ein drittes Boot kam vom Deutschen Ruderverband und wird vom Domschulruderclub in Schleswig betreut.

Die Fahrt in Kürze

  • Mittwoch 3. Juni 2026: Anreise nach Schleswig, Einkauf, Stadtbummel und Übernachtung im Bootshaus des Slesvig Roklub.
  • Donnerstag 4. Juni 2026: Erste Etappe von Schleswig nach Arnis. Die Strecke führte über die Kleine und Große Breite, vorbei an Missunde und weiter durch den schmaleren Teil der Schlei bis nach Arnis.
  • Freitag 5. Juni 2026: Von Arnis ging es über Kappeln weiter Richtung Schleimünde, wo die Schlei in die Ostsee übergeht, und anschließend zurück nach Arnis.
  • Samstag 6. Juni 2026: Rückfahrt von Arnis nach Schleswig. Bei ungünstigem Wind wäre Missunde als Ausweichziel möglich gewesen.
  • Sonntag 7. Juni: Entspanntes Ausklingen, Zusammenpacken und Rückreise.

Übernachtet wurde beim Slesvig Roklub in Schleswig und in einer Mehrbetthütte bei Arnis Event Nature.

Stimmen zur Fahrt

„Nach der Begeisterung im Vorjahr wollten wir die Fahrt ein Stück weiterentwickeln – mit gemeinschaftlicher Fahrtenleitung und unkomplizierter Arbeitsteilung. So eine Fahrt erfordert einiges an Planung und Vorbereitung; gemeinsam war das ganz unkompliziert, und ich konnte mich sogar ein wenig zurücklehnen.“
— Arne

„Die Schlei ist ein sehr schönes und abwechslungsreiches Ruderrevier – gefühlt ein Hybrid aus Fluss, See und Meer.“
— Mandy

„Ich habe die Schlei als abwechslungsreiche Mischung aus idyllischen Wiesen am Ufer, netten Ortschaften und gelegentlich rauer Natur in Form von Wellen und Strömung erlebt.“
— Sebastian

„Am Donnerstag ruderten wir zwischen den Gewitterfronten – mit einer besonderen Ruhe auf dem Wasser und einem Regenbogen am Horizont.“
— Mandy

„Besonders in Erinnerung geblieben ist mir das Anlegen just in time, bevor uns das zweite Gewitter erreicht hat – und der spontane Unterschlupf, klitschnass mit Rettungswesten in einem schicken Café, mit heißer Schokolade als Belohnung. Und das zehn Minuten vor dem Zielhafen. Crazy.“
— Kerstin

„Der Moment, wenn man von der Schlei raus auf die Ostsee fährt, ist auch tagsüber ein Erlebnis.“
— Mandy

„Der komplette dritte Tag war für mich besonders: angenehmes, schönes Wetter, Wind aus der richtigen Richtung. Da konnte man wunderbar die Landschaft und das Rudern genießen. Genau solche Tage machen das suboptimale Wetter davor wett.“
— Jan

„Für mich ist das Stück dänische Ruderkultur ganz im Norden Deutschlands etwas Besonderes: als Langturstyrmand mit Inriggern, festen Platzwechseln und viel Gastfreundschaft mit Hygge-Gefühl.“
— Arne

„Rowing in a Danish inrigger reminds me of rowing in the Cornish Pilot Gigs, albeit slightly more modern. They’re really stable and are a lot of fun, especially when there are a few waves.“
— Sam

„Das Rudern in den dänischen Inrigger-Booten war sehr angenehm und einfacher als gedacht. Auch gut geeignet, um das frühe Aufdrehen zu üben.“
— Kerstin

„Die Boote waren sehr gut und kamen auch mit etwas höheren Wellen erstaunlich gut klar. Und der hier übliche Platzwechsel alle 30 Minuten muss erwähnt werden.“
— Mandy

„Ich war beeindruckt von dem mega Teamgeist und dem tollen Zusammenhalt. Ohne große Worte hat jede und jeder mit angepackt und die zu erledigenden Aufgaben von alleine gesehen und umgesetzt.“
— Kerstin

„Everyone is happy to get stuck in and help, even if it includes getting wet. Whether it’s lifting the boats into place, wading in waist-deep to help get boats in and out, or spotting places for shelter during the thunderstorms: someone will be there to help regardless.“
— Sam

„Typisch war die Klassenfahrt-Stimmung spätabends und frühmorgens auf dem Zimmer: Alle sind irgendwie müde, verpeilt und herrlich albern.“
— Sebastian

„Auf jeden Fall machen! Es war meine erste mehrtägige Fahrt und ich wusste vorher nicht, ob es mir taugt, ob mich die Mitmenschen nicht nerven und ob ich mit dem schlechten Wetter und der sportlichen Anforderung zurechtkomme. Aber alle Befürchtungen haben sich in Luft aufgelöst.“
— Kerstin

Bildergalerie

Bildquellen

  • Schlei-01-ABorsum: A. Borsum
  • Schlei-03-ABorsum: A. Borsum
  • Schlei-06-ABorsum: A. Borsum
  • Schlei-07-ABorsum: A. Borsum
  • Schlei-10-JZache: J. Zache
  • Schlei-11-ABorsum: A. Borsum
  • Schlei-13-SArmstrong: S. Armstrong
  • Schlei-14-ABorsum: A. Borsum
  • Schlei-15-JZache: J. Zache
  • Schlei-16-ABorsum: A. Borsum
  • Schlei-20-ABorsum: A. Borsum
  • Schlei-21-ABorsum: A. Borsum
  • Schlei-24-JZache: J. Zache